Presse

Konzert-Kritiken

"Dafür ging dann in Johann Sebastian Bachs Orchester Suite in h-Moll richtig die Post ab!
Aldo Baerten, seit 2015 lehrbeauftrager an der Musikhochschule in Münster, erwies sich dabei einmal mehr als Meister seines Fachs und legte gerade im Schlusssatz, der bekannten Badinerie, ein furioses Tempo vor. Das lustige, tanzartige Charakterstück kitzelte den Applaus des Publikums förmlich heraus."
Westfälische Nachrichten, 12.2015, "Kammerphilharmonie Amadé gastierte mit Flötist Aldo Baerten in Münster"

"Jeanne Mikitka am Klavier, Vladimir Mikitka an Bratsche und Violine und Aldo Baerten an der Querflöte: Beim Langenargener Schlosskonzert am Freitagabend wurden den Instrumenten filigrane Tongespinste entlockt und das Publikum war begeistert. (…) Immer wieder entstanden cineastische Momente aus Klang. Mal glockenhell und filigran, mal dramatisch und mit vollem dröhnenden Klang füllen die drei Musiker in unterschiedlichen Besetzungen den Saal mit ihrer Musik. (…) Das Zusammenspiel ist es, das neben der hohen Fingerfertigkeit an Tasten und Saiten das Konzert zu etwas ganz Besonderem werden ließ und dem Publikum nicht nur begeisterten Zwischenapplaus, sondern auch stehende Ovationen und den ein oder anderen Begeisterungsruf entlockte."
Langenargen sz Schwäbische.de, 07.2015

"Die Musik in Frankreich hat sich von jeher sehr eigenwillig entwickelt, daher erhält man erfrischende Einblicke, wenn man sich näher mit ihr befasst. Gelegenheit dazu gab es im Rittersaal der Schattenburg in Feldkirch, beim zweiten Konzert der alljährlich stattfindenden Schloss- und Palaiskonzerte. Dieses bestritten am Montagabend die Geschwister Jeanne Mikitka, Klavier, und Volodia Mykytka, Bratsche (…) sowie der flämische Flötist Aldo Baerten. (…) Diese drei Musiker haben also biografisch wenig mit Frankreich gemeinsam, sie besitzen aber so viel Professionalität, Musikalität und Sensibilität, dass sie sich sehr tief in die französische Klangwelt einfühlen können. Da ist einmal eine durchluftete, flockige Tongebung, die allen dreien gemeinsam ist, aber auch eine bemerkenswerte Ausdrucksfähigkeit."
Feldkircher Zeitung, 07.2015, "Französisches Flair auf der Schattenburg"

(...) which he played with a rich, warm tone, coloured by subtle timbre changes. (...) Baertens velvety tone lent perfectly to the long, undulating sentences of the Sarabande. The delicate pianissimos were just right here, especially in the high registers, and the recapitulation of the theme beautifully controlled. (…) B.Kurtag's Hommage à JSB next was superlative. Baerten performed the short unaccompanied piece with a crystal clear tone, faultless from the first note. (…) Kurtag's Doloroso, was simply exquisite. With a pure tone, gentle attack and wonderfully spaced phrases, it was the most arresting performence by Baerten so far (...) the hall came under an impressionistic spell with an arrangement for flute and piano of Debussy's Prélude à l'Après Midi d'un Faune (...) Baerten handled the famous melody with spontaneity and brilliant control.”
PAN (British Flute Society), 12.2014, BFS Premier Flautist Recital with pianist Stefan De Schepper inDuke's Hall, Royal Academy of Music, London

” (…) Er brachte ein Bravourstück des hierzulande wenig bekannten französischen Komponisten Pierre Sancan mit. In dieser neoklassischen Sonatine für Flöte und Klavier konnte Baerten,  mit höchst brillantem und farbenreichem Klang beeindrucken. Perfekt kontrolliert in der Technik, nahm dieser Spitzenflötist mit bestechend klarem, ebenso elegantem wie expressivem Spiel, sehr differenzierter Gestaltung und viel Esprit für sich ein.Wahre Höhenflüge der Flöte meisterte er in den teils impressionistischen, teils hochvirtuosen Passagen dieser Sonatine.”
Badische Zeitung, 12.08.2014, Geschmeidige Tonkultur

“Baerten brilliert mit französischem Flötenrepertoire : Pierre Sancan's neoklassisch-impressionistischer Sonatine für Flöte und Klavier , ein anspruchsvolles Stück mit vielen Trillern, Arpeggien  und Läufen, das einiges an spieltechnischer Artistik und Esprit verlangt.(...) demonstriert Baerten, die hohe Schule des modernen Flötenspiels : er bläst duftig, leichtfüssig und expressiv, voller Spielfreude und mit einem schlanken und klaren Flötenton, der das Publikum entzückt. Alles so tonschön, dass man sehr gerne zuhört.”
Die Oberbadische, 11.08.2014

"(...) wurden hier vom belgischen Flötisten Aldo Baerten und Bratschist Diederik Suys gekonnt und Überzeugend interpretiert. Beide äusserst erfahrene und international renomierte Musiker zeigen sich in dieser kammermusikalischen Besetzung als gehaltvolles Duo. Meisterhaft interpretieren sie die klassischen Duette in ihrem Ausdruck, der formalen Anlage sowie in ihrer technischen Struktur. Die Wärme des Streichinstrumentes sowie die Klangfarbe und Tiefe der Viola bilden einen ergänzenden Gegenpart zum brillanten Klang der Flöte."
Flöte Aktuell, 04.2014

”Aldo Baerten has a gloriously rich and expressive sound, with effortlessly controlled technique, and this recital displayed an intensely lyrical interplay between the performers. (…) there were many magical moments (…) A plaintive third movement (…) sensitive and eloquent with a glorious flexibility of sound, colour, and expression, building to a wonderful climax (…)”
FLUTE, the magazine of the British Flute Society, British Flute Festival August 2012 Manchester (UK) with Timothy Carey

”The first performance I heard was by Aldo Baerten who is from Belgium. I heard him perform Silhouttes by Jean Absil. Ameddeo Salvato played the piano. It was excellent, I wish I could have heard more.”
flutewise.com – Liz, 03.05.2010, Slovenian Flute Festival

”The soloist Aldo Baerten makes a really wonderful performance and gets the possibility to present the juicy sound of his flute in all registers in this composition.”
Huilisti (Finnish Flute Magazine), 04.2007

“Ein früher Höhepukt war das dreisätzige Symphonische Gedicht für Flöte und Orchester von P.Benoit. (…) Vom unheimlich-dräuenden Anfang bis hin zum dämonischen Schlusswirbel fasziniert diese bedeutende Komposition Benoits, die vom Koninklijk Filharmonisch Orkest Vlaanderen unter David Stern und dem Flötisten Aldo Baerten mit der nötigen Leidenschaft dargeboten wurde.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.06.2001

“Aldo Baerten spielte sie vital, kraftvoll, und sein Musizierstil war auch dort noch von Ästhetik geprägt, wo der Komponist Töne vorschreibt die sich permanent in exponierten Lagen bewegen.  Farben, Linien, Kontraste verschmelzen dabei im Spiel von Aldo Baerten, Diederik Suys und Sophie Hallynck zu einem Stimmunsvollen Gemälde.”
Fellbacher Zeitung, 08.04.1997

“Junge Talente begeistern im Gallussaal. Präzision, saubere Intonation bei virtuosen Anforderungen und die hohen technischen Masstäbe sind Voraussetzung um in diese Sonderklasse aufzusteigen.  Aber auch die musikalische Interpretation bezeugte ungewöhnliche Reife.Vor allem wurde deutlich, dass hier nicht mit Routine ein Konzert abgefahren wird, sondern die Musici voll engagiert dabei sind.”
Donauwörther Zeitung, 28.06.1991

“Young musicians are an engaging lot, especially when they possess talent far advanced of their years.“
Manchester Evening News, 17.04.1991

“All the players are in their early twenties and this was undoubtedly reflected in the zest with which they approached each piece and in the way the more playful aspects of the music were brought out.  The many oppurtunities for the players to show their paces as soloists were fully taken advantage of.  They played with equal skill and verve.“
The Irish Times, 22.04.1991

“Das Ensemble erhöhte die Intensität der kurzen, klar gegliederten Sätze durch präzise Artikulation und effektvolle Spannungspauzen. Das Quintet Nr.1 von Françaix bot den Künstlern vielfältige Gelegenheiten, Ihr Können zu beweisen. Sehr virtuos angelegt, verlangte die Komposition von den Ausführenden viel Mut und Gestaltungsvermögen.”
General Anzeiger, 25.02.1991

“Die fünf, keiner älter als einundzwanzig, waren auf ihren Instrumenten absolut souverän uns spielten mit einer geradezu ansteckend guten Laune.“
Bonner Rundschau, 25.02.1991

”In die Solistenreihe, mit der das Ensemble schon künstlerisch zusammenarbeitete, nämlich Flötistin Gaby van Riet, Oboist Lajos Lencses, Trompeter Günter Beetz, Geiger Florin Paul und Cembalisten Guido Morini, fügte sich der Belgier Aldo Baerten im G-dur-Konzert problemlos ein. Und nach den bisher Gehörten drei Werken, mochte es schwerfallen, ob man Florin Paul, Gaby van Riet, Aldo Baerten oder Lajos Lencses einen Vorrang einraümen soll.”
Pforzheimer Zeitung, 06.03.1990

 

CD-Kritiken
 

French Recital (PMP Productions, 2015)

"Aldo Baerten's exquistie phrasing has always transficed me. His most recent CD, Frech Recital, clearly demonstrates his creative and supple artistry. (...) this is a fabulous CD for every teacher, student, and lover of French flute music to own."
The Flutist Quarterly, Molly Barth, Winter 2017

"(...) Eine hohe musikalische Ansprüche stellende Auswahl, die große Atembeherrschung, vielfältige Klangfarben und eine ungemein flexible Dynamik verlangt, Qualitäten über die der Flötist geradezu mühelos zu verfügen scheint. (…) Beide Musiker haben dieses wunderbar stimmige Programm mit perfekter Präzision in Timing, Klang und Nuancen realisiert, der Musik intensiv folgend."
Das Orchester, 12.2016

"Baerten's playing is quite extraordinary in his tasteful, musical performances especially in his use of colors and a wide range of dynamics. No doubt Baerten's experience as principal flutist of the Royal Flemish Philharmonic contributes to his expressive recording of the Debussy Prélude à l'Apres-midi d'un Faune..this CD is full of truly exciting performances (...)"
Flute Talk, 07./08.2016

"(…) Der feinfühlige Enthusiasmus, mit der sich die französische Komponisten der Brillanz und dem Anmut der Flöte angenommen haben, greift Baerten hierin direkt vortrefflich auf. Nicht weniger Farbenreichtum beweist er in Debussy s «Prélude à l'apres midi d'un Faune» oder dem berühmtesten Solo der Flötengeschichte Syrinx. Die Interpretation von Pierre Sancan's Sonatine fordert lange Phrasen mit fliessenden Melodien in facettenreichen Umgebungen, denen Aldo Baerten scheinbar mühelos gerecht wird. Den Abschluss des rund einstündigen Albums bildet die viersätzige Sonate des Franzosen Joseph Jongen, in der sich Flötist und Pianist durch die technish, harmonisch, und interpretatorisch höchst abwechslungsreiche Anlage nochmal selbst übertreffen (...)"
Flöte Aktuell, 04.2016

"(...) Sonata by Jongen was the `diamond´ of the record. (...) Baerten´s flute playing is on control but is still relaxed and liberated. The using of vibrato and different kind of shades arouse admiration especially. Vibrato serves the music, it´s not end in itself. The shinig high notes in Sancan and Jongen are outstanding.
The cooperation between S. de Schepperin and A. Baerten are seamless and mutually supportive. The rhytmic precision, sentiment variations and control on balances tells that the cooperation has continued to long time. In the record both the players create the line from the light moods of beginning to the sonates´ darker shades and thicker chordworld. In Jongen the virtuosity of both players "explode" out as if."
Finnish Flute Magazine, 03.2016

"Aldo Baerten, one of our most excellent flutists, is principal flute at the Royale Flemish Philharmonic and teaches at the Royal Conservatories Antwerpen, Utrecht and Musikhochschule Münster. (...) Aldo Baerten brings this refined music with technical perfection, great beauty and exquiste detail in using the right colour in music which is so full of colour and delicacy. A must-have for every flute lover!"
Klara's oordeel (Belgian Classical Radio), 02.2016

 

CD:  François Devienne - Six Concertant Duos Opus 5 (UT3-Records)

”...the joy that these two musicians find when performing together shines throughtout this recording as they play effortlessly together... Baerten presents these passages with both grace an a flourish, clearly enjoying the interplay between the parts. (...) Sensitive and delicate, with Baerten's lyrical lines soaring over a busy viola part (...) The articulation is clean and light in the fast passages of DuoV. The phrases rise and fall elegantly. (…) Here , Baerten's golden Tone is expertly accompanied by pizzicato viola. It is in the variations that the fun these two friends are having can be clearly heard.”
PAN (British Flute Society), 12. 2014

Charming Duets for flute and viola
Baerten and Suys explore the spirit of Devienne's music, infusing the six duets for flute and viola with energy and charm.The timbre is exquisite and both musicians have a fine sense of Devienne's graceful Viennese Classicism.”
Finnish Flute Society Magazine

 

Franz Schubert - Forellen Quintet / Variations on "Trockne Blumen" (Pentatone)

“Aldo Baerten plays on a German-made Braun wooden flute that boasts excellent carrying power and expansion of the sound; a large, warm tone, especially in the third octave; and in Baerten’s capable hands, exquisitely delicate dynamic control.With Helmchen on piano, his execution of theVariations on “Trockne Blumen.”Op. posth. 160–D.802is everything one could wish: gorgeously sensitive vibrato, never overused; uncanny connectionwith piano— amazing virtuosity throughout and not just in the killer fourth variation; and third-register notes that never “punch through” but rather emerge just where one might wish them to.”
The Flutist Quarterly, Spring 2010

“In the following "Variations on 'Trockne Blumen'", stiff competition comes on Bezaly, Brautigam - Masterworks for Flute and Piano. In many ways, these two accounts are complementary as Aldo Baerten uses a wooden flute instead of Sharon Bezaly's "traditional" metal instrument. The use of a wooden instrument imparts a much more limpid character to the sound and as far as playing goes all participants are exemplary in their respective accounts with honours even overall."
SA-CD.net – Polly Nomial, 20.12.2009

“According to the liner notes, flutist Aldo Baerton plays on a wooden Braun flute on this recording and the results are lovely. Baerton displays a broad range of dynamics and tone colours, as well as beautiful control of the softer dynamics. The ensemble between the flute & piano is excellent and both performers show off the dramatic character of the piece. Baerton & Helmchen tackle the technical demands of this piece with apparent ease. The opening introduction is suitably dramatic and Baerton's use of colour & vibrato is beautiful and full of character. The choice of tempos is right-on, especially the last variation, which one often hears too fast. On this recording, it has a more deliberate edge and captures the quirky character better. An excellent recording. Highly recommended.“
Canadian Flute Association

“It doesn’t get any better than this!In Trockne Blumen Variations Aldo Baerten plays a wooden flute with no vibrato. In the main theme , the flute shifts out of mid-range into a higher tessitura: there is shading, rubato, incredible depth of expression, and poignant phrasing galore, with the two soloists performing as one organism. It doesn’t get any better than this!“
American Record Guide – Gil French, July/August 2009

“What an absolute delight is this new recording from Pentatone. A fine romp indeed through extremely well known and well aired popular works. Here they are played with delicious poignancy, full of spirit, character and articulation. Martin Helmchen leads with convicton and authority ably supported by Christian Tetzlaff and Aldo Baerten in particular but not to take anything away from the other players in this fine group.“
SA-CD.net – 22.05.2009

“In the Trockne Blumen (Broken Blossoms) Variations, Aldo Baerten's wooden flute is distinguished by its firm, beautiful tone with no trace of breathiness. Baerten and Helmchen made smooth partners in this set of flamboyant variations that have a dark as well as a light side – corresponding to the song itself that inspired them from Schubert's Die Schõne Müllerin (The Pretty Maid of the Mill) which begins sadly and ends in a more optimistic, rising mood.“
Atlanta Audio Society Newsletter - Phil Muse, 05.2009

“The variations for flute and piano are here played on a wooden flute, which gives a quite different sound picture from, for example, that of James Galway. Again, the theme comes from a song with a dark story, but the variations provide a spectrum of emotions and virtuoso demands on the player, Aldo Baerten, who rises to the challenge with his fine-sounding instrument.“
Audiophile Audition - Peter Joelson, 19.04.2009

“Als kleine Sensation empfinde ich darüber hinaus Aldo Baertens faszinierende Gestaltung der Variationen D 802 (…): Zerbrechlich erscheint die Musik in der Einleitung – nicht unwesentlich dem klanglich zunächst ungewöhnlichen Eindruck der verwendeten Holzflöte geschuldet –, kraftlos verlöschend, dann plötzlich wieder energiereich oder fast wie eine Fieberkurve ausschlagend, mit einem Wort: in Bezug auf die ihr innewohnenden musikalischen Leidenschaften bis in die Extrembereiche ausgelotet, um sich dann im Variationenreigen in fast schon prunkvollen Tonfall zu einzukleiden. Dass die beiden Musiker im Zusammenspiel dabei gleichermaßen selbstverständlich wie souverän agieren, macht auch dieses Stück zu einem Höhepunkt der Produktion.“
Klassik.com - Dr. Stefan Drees, 09.04.2009

“(…) particularly when treated with the respect lavished on it by Aldo Baerten and Martin Helmchen. The sound of Baerten’s wooden flute is particularly ingratiating and the un-forced virtuosity of his playing, particularly in Variations 5 and 7, is breathtaking.”
SA-CD.net – Graham Williams, 01.04.2009

“Ein ungewohntes Hörerlebnis sind die vom Soloflötisten der König-Flämischen Philharmoniker Aldo Baerten auf einer Holzflöte geblasener Variationen über Schuberts eigenes Lied “Trockne Blumen” aus der “Schönen Müllerin”. Schön klingt der durch leichtes Nebengeräusch stets seine Farbe wechselnde Flötenton Baertens, die hohle Tiefe und schlanke Höhe seines Instruments.”
Fonoforum - Helmut Peters

 

Kritiken in englischer Sprache HIER
Weitere internationale Kritiken HIER